Elisa Stünzner

Elisa Stünzner war Sängerin (Lyrische und Jugendlich-Dramatische). Ihre Ausbildung erhielt sie am Leipziger Konservatorium, 1909 wurde sie Volontärin an der Dresdner Hofoper. Die weitere Ausbildung absolvierte sie bei der Dresdner Gesangsmeisterin Dora Erl. Sie sang bei der Jubiläumsaufführung im Dezember 1930 die Salome. 1935 nahm sie Abschied von der Bühne als Elisabeth im „Tannhäuser“. Zu dieser Zeit wohnte sie in der Reichsstraße 13, III. Stock. Später übernahm sie an der Hochschule für Musik in Leipzig eine Gesangsklasse. Nach 1945 lehrte sie an der Staatlichen Akademie für Musik, danach an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“. Noch mit 65 Jahren trat sie als Liedsängerin auf. 1954 wurde sie Ehrensenator der Musikhochschule, außerdem war sie Ehrenmitglied der Staatsoper Dresden.

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Iris Schilke

Durch die Geschichte wandern, dies beschreibt Iris Schilke wohl am treffendsten. Die gebürtige Potsdamerin zog es schon als Kind hinaus auf ausgedehnte Wanderrouten, auf denen sie ihrer Schwester selbst ausgedachte Geschichten erzählte. Nach ihrem Umzug nach Dresden kam die Begeisterung für die Vergangenheit hinzu. Und so stellen diese drei Leidenschaften das Leitmotiv für Schilkes Leben dar: ihr Literaturstudium, die vielen veröffentlichten Historienromane und Hörspiele, die Arbeit als Stadtführerin und Bloggerin. Aber vor allem ihre große Bedeutung für die Erforschung und Vermittlung der Dresdner Frauengeschichte, die nach ihrer Mitbegründung des FrauenStadtArchiv Dresden, ihrer Arbeit am FrauenWiki und dem Frauenkalender kann nicht hoch genug geschätzt werden.

 

  • 1968 Umzug der Familie nach Dresden
  • 1972 Abitur an der EOS Pestalozzi Dresden
  • 1976 Abschluss der Hochschule für Verkehrswesen als Diplom-Ingenieur-Ökonomin
  • 1982 Abschluss des Literaturinstituts Leipzig
  • 1983 Geburt des Sohnes
  • Ab 1984 Arbeit als freie Autorin von Romanen und Kinderhörspielen
  • 1995 Mitgründerin des Vereins zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte und FrauenStadtArchiv (FSA) Dresden
  • 1997–2001 Projektleiterin im (FSA)
  • 2002–2008 Arbeit als Stadtführerin und Mitarbeit bei verschiedenen Wiki
  • 2008 Gründung von „Kaitzbach Webdesign“

Louise Seidler

Caroline Louise Seidler (* 15. Mai 1786 – 7. Oktober 1866) war Malerin der Romantik und unterhielt Kontake zu Goethe, Serré und Quandt.

Louise Seidler entschied sich früh für eine selbständige Tätigkeit und erreichte zielstrebig die Ausbildung zur professionellen Künstlerin. Die Wahl dieses Lebensweges bedeutete Mut, Tatkraft und Anpassungsfähigkeit zugleich. Es war auch eine Entscheidung für eine Außenseiterrolle in der Gesellschaft, denn Vorurteile gegenüber selbständig arbeitenden Frauen, insbesondere Künstlerinnen, waren weit verbreitet.

Seidler war Schülerin von Friedrich Doell (Gotha), Jacob Wilhelm Roux (Jena) sowie Johann Peter und Robert von Langer (Kunstakademie München) und profilierte sich im Kreise der Künstler in Rom als anerkannte Künstlerin.  Sie wurde gemeinsam mit Caroline Bardua von 1808 bis 1811 eine Schülerin von Gerhard von Kügelgen in Dresden. Eine ausgezeichnete Bildung in Literatur, Sprachen und Musik ermöglichte ihr die aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Zirkeln in Jena, Gotha, Weimar, Dresden und Rom. Ihr zielbewusstes Kunststreben fand Anerkennung und Förderung durch Johann Wolfgang von Goethe und den Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar.

Die außerordentlich vielfältigen freundschaftlichen und künstlerischen Kontakte der Malerin zu den Gelehrten- und Künstlerkreisen in Jena, Gotha, Weimar, Dresden, München, Rom, Florenz, Frankfurt, Berlin, Bremen und Konstanz waren eine Basis für die ungewöhnliche Entwicklung der begabten Louise Seidler zur bedeutenden Malerin der Romantik.

Eingebunden in die gesellschaftlichen Kreise Weimars, wo Louise Seidler nach ihrer Rückkehr aus Italien von 1823 bis zum Tode 1866 lebte und wirkte, hatte sie Einfluss auf das künstlerische Leben in der Stadt. Sie beteiligte sich mit ihren Werken an den Kunstausstellungen in Weimar, Dresden, Berlin, Rom, Bremen, Hannover und Nürnberg. Louise Seidler war in den Künstlerkreisen jener Zeit eine anerkannte Malerin, deren Leben und Wirken ein Ansporn und Vorbild besonders für jüngere Frauen war.

Sie erreichte eine für Frauen in dieser Zeit außergewöhnlich hohe gesellschaftliche Stellung. Sie war erste Museumskustodin in Deutschland, unterrichtete Schülerinnen und lehrte Kunstgeschichte. 1835 wurde sie zur Hofmalerin ernannt und erhielt 1843 vom Großherzog Carl Friedrich die Zivil-Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft in Gold.

Ihr Leben war nicht frei von Brüchen und Schicksalsschlägen: Der Tod ihres Verlobten, die erzwungene Rückkehr aus Italien, die Verdrängung aus ihren Positionen auf Grund ihres Geschlechtes, die Wandlung des Kunstgeschmacks und damit die zunehmende Ablehnung des klassizistischen und romantischen Kunstschaffens trafen ihren Lebensnerv empfindlich. Eine zunehmende Erblindung und damit die Unmöglichkeit weiter zu arbeiten, war der größte Verlust am Ende ihres schaffensreichen und langen Lebens.

Das künstlerische Werk der Malerin ist umfangreich: annähernd 200 Gemälde und mehr als 500 Zeichnungen konnten nachgewiesen werden, doch sind viele Gemälde zerstört, verschollen oder in unbekanntem Privatbesitz. Der eigene Beitrag der Künstlerin zum zeitgenössischen Kunstschaffen ist an ihren Werken auf den Kunstausstellungen nachweisbar. Ausgewählte Beispiele werden im Kontext mit gleichen Bildthemen anderer Künstler im Buch vorgestellt.

Als christliche Künstlerin sah Louise Seidler ihre wichtigste Aufgabe darin, mit ihren Werken zur Festigung und Verbreitung des Glaubens beizutragen. In diesem Sinne gehört sie zu dem Kreis der Nazarener um Friedrich Overbeck. Christliche Werke, in denen auch die Rolle der Frau mit neuen Aspekten formuliert wurde, sind wesentlicher Teil ihres Schaffens, wie „Maria mit dem schlafenden Kind und drei Engeln (Glaube, Liebe, Hoffnung)“, 1823; die „Heilige Elisabeth“, 1822-26 und „Hagar und Ismael“, 1836. Ihr Schaffen als Historienmalerin wird durch ein umfangreiches Werk als Porträtmalerin ergänzt. In vielen Museen und Privatsammlungen befinden sich Porträts und Kinderbildnisse, die sie in feinster Malkultur in ihrer langen Schaffenszeit ausgeführt hat. Vorzügliche Porträts und ideenreiche Gemälde im romantischen Geist begründeten ihren Ruf als herausragende deutsche Künstlerin.

In Dresden ist die Louise-Seidler-Straße ihr zu Ehren benannt. Gleiches ist auch in ihrer Heimatstadt Jena geschehen. Im dortigen Damenviertel trägt sogar ein Wohnhaus ihren Namen.

Elfriede Maria Scholz

Elfriede Maria Scholz, geb. Elfriede Remark (* 25. März 1903 in Osnabrück – 16. Dezember 1943 in Berlin-Plötzensee) war eine deutsche Schneidermeisterin, die 1943 dem Terror des nationalsozialistischen Regimes zum Opfer fiel.

Leben

Elfriede Maria Scholz, geb. Elfriede Remark, kam am 25. März 1903 als jüngstes von fünf Kindern des Buchbinders Peter Franz Remark (1867–1954) und der Anna Maria Remark, geb. Stallknecht (1871–1917) in Osnabrück zur Welt. Ihr Bruder war der spätere Schriftsteller Erich Maria Remarque (eigentlich Erich Paul Remark; * 22. Juni 1898 in Osnabrück – † 25. September 1970 in Locarno). Sie absolvierte eine Schneiderlehre und führte in Dresden als Damenschneiderin ab Mitte der 1930er-Jahre ein eigenes Geschäft. 1941 heiratete Sie den Musiker Heinz Scholz.

Wie ihr Bruder war sie eine überzeugte Gegnerin der Nationalsozialisten. Eine Aussage gegenüber einer Kundin, dass der Krieg doch verloren sei, führte nach Denunzierung bei der Gestapo zu ihrer Verhaftung. Im Oktober 1943 wurde sie vor dem Volksgerichtshof in Berlin unter Vorsitz von Roland Freisler wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt. Freisler soll sich in seinem Urteil explizit auf ihren pazifistischen Bruder bezogen und während der Verhandlung ausgerufen haben: „Ihr Bruder ist uns leider entwischt – Sie aber werden uns nicht entwischen.“

Das Urteil wurde am 16. Dezember 1943 in der Richtstätte des Strafgefängnisses Berlin-Plötzensee durch Enthauptung mit dem Fallbeil vollstreckt.

Die Nachricht vom Tod seiner Schwester, zu der der Kontakt abgebrochen war, veranlasste ihren Bruder Erich Maria Remarque, sich in seinem Werk mit dem Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Der Roman Der Funke Leben (1952) ist seiner Schwester gewidmet. Er hatte von ihrem Tod erst 1946 erfahren.

Im Jahr 1968 benannte ihre Geburtsstadt Osnabrück eine Straße nach ihr.

Gedenken

  • 1968 benannte ihre Geburtsstadt Osnabrück eine Straße nach ihr.
  • In Dresden erinnert seit September 2013 ein „Stolperstein“ an Elfriede Scholz.
  • Zum 70. Todestag Elfriede Scholz’, dem 16. Dezember 2013, wurde in Berlin-Charlottenburg eine Gedenktafel enthüllt.
  • Zum 75. Todestag, am 16. Dezember 2018, wurde ein Gedenkstein auf der Grabstätte der Mutter Anna Maria Remark auf dem Hasefriedhof Osnabrück aufgestellt.

Dokumentation

  • Zum Tode verurteilt – Elfriede Scholz, Schwester von Erich Maria Remarque (Regie: Kurt Rittig, 2005)1

Eleonore Erdmuthe Luise von Sachsen-Eisenach

Eleonore Erdmuthe L(o)uise von Sachsen-Eisenach (* 13. April 1662 in Friedewald; † 9. September 1696 auf Schloss Pretzsch in Pretzsch) war eine deutsche Prinzessin aus dem Geschlecht der ernestinischen Wettiner und durch Heirat nacheinander Markgräfin von Brandenburg-Ansbach und Kurfürstin von Sachsen.

Sie wurde als Tochter des Herzogs Johann Georg I. von Sachsen-Eisenach und dessen Gemahlin Johannetta von Sayn-Wittgenstein geboren. Am 4. November 1681 heiratete sie in Eisenach Markgraf Johann Friedrich von Brandenburg-Ansbach. Mit diesem hatte sie drei Kinder, bevor er 1686 an den Pocken starb. Nachfolger in Ansbach wurde ein Sohn Johann Friedrichs aus erster Ehe, und Eleonore wurde mit ihren Kindern nach Crailsheim verbracht, wo sie unter ärmlichen Verhältnissen lebten.

Auf Anraten des kurfürstlichen Ratgebers in Dresden Hans Adam von Schöning, der eine Annäherung an Brandenburg suchte, heiratete die verwitwete Fürstin von Ansbach im Einvernehmen mit dem Oberhaupt des Hauses Hohenzollern Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, am 17. April 1692 in Leipzig den sächsischen Kurfürsten Johann Georg IV.

Diese Ehe gestaltete sich äußerst unglücklich, war Johann Georg IV. doch nicht bereit, von seiner Geliebten Magdalena Sibylla von Neitschütz abzulassen. Zwischen den Eheleuten soll es nach Darstellung des (allerdings völlig unzuverlässigen) Karl Ludwig von Pöllnitz zu Handgreiflichkeiten gekommen sein, die darin gipfelten, dass Johann Georg mit dem Degen auf seine Gemahlin losging und ihn sein Bruder entwaffnen musste, um Schlimmeres zu verhindern. Zumindest blieb die Beziehung stark unterkühlt, von Verdächtigungen überschattet und trotz zweier Schwangerschaften kinderlos.

Johann Georg IV. starb bereits 1694 und Eleonore wurde mit ihren Kindern nach Pretzsch abgeschoben. Nachdem vermutet wurde, die Söhne Johann Friedrichs von Ansbach aus erster Ehe würden ohne Nachkommen sterben, rückte Eleonores Sohn Wilhelm Friedrich als Erbprinz nach. Einziger Lebensinhalt wurde nun ihre Tochter Caroline, die sie 13-jährig schließlich 1696 als Vollwaise zurückließ. Die brandenburgische Kurfürstin Sophie Charlotte nahm sie auf; später wurde sie britische Königin.

Nachkommen

  • Wilhelmine Caroline (1683–1737) ⚭ (1705) Georg II., König von Großbritannien
  • Friedrich August (1685–1685)
  • Wilhelm Friedrich (1686–1723), Markgraf von Brandenburg-Ansbach1

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Sonja Steinhart

Sonja Steinhart, geb. Goldschmidt kam am 18. November 1910 in Braunschweig zur Welt. Der Ehe mit Kaufhausbesitzer Kurt Steinhart entstammten zwei Kinder: Marion und Gerd Steinhart. Ihre Schwiegereltern waren Richard und Bertha Steinhart, geb. Auerbach. Sie war als Verkäuferin tätig, musste in das „Judenhaus“ Strehlener Straße 52 ziehen und wurde über das „Judenlager Hellerberg“ (1942) mit ihren Kindern nach Auschwitz deportiert, wo sie zu einem unbekannten Zeitpunkt starb.

Gedenken

Am 24. September 2013 wurden zur Erinnerung an die Familie Steinhart (Richard und Bertha Steinhart, deren Sohn Kurt Steinhart, und die Enkel Marion Steinhart und Gert Steinhart) fünf Stolpersteine auf der Bernhardstraße 39 (Dresden-Südvorstadt) gesetzt. Bereits am 11. Juni 2011 wurde zur Erinnerung an die Schwiegertochter Sonja Steinhart ein Stolperstein auf der Bernhardstraße 39 (Dresden-Südvorstadt) gesetzt.1

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Marion Steinhart

Marion Steinhart kam am 26. Juli 1931 in Dresden zur Welt. Ihre Eltern waren Kurt und Sonja Steinhart, geb. Goldschmidt. Ihre Großeltern väterlicherseits Richard und Bertha Steinhart, geb. Auerbach.  Sie musste mit ihrem Bruder und ihrer Mutter in das „Judenhaus“ auf der Strehlener Straße ziehen und wurde mit ihnen 1942 in das „Judenlager Hellerberg“ sowie ein Jahr später in das KZ Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurde.

Gedenken

Am 24. September 2013 wurden zur Erinnerung an die Familie Steinhart (Richard und Bertha Steinhart, deren Sohn Kurt Steinhart, und die Enkel Marion Steinhart und Gert Steinhart) fünf Stolpersteine auf der Bernhardstraße 39 (Dresden-Südvorstadt) gesetzt. Bereits am 11. Juni 2011 wurde zur Erinnerung an die Schwiegertochter Sonja Steinhart ein Stolperstein auf der Bernhardstraße 39 (Dresden-Südvorstadt) gesetzt.1

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Bertha Steinhart

Bertha Steinhart, geb. Brauch, kam am 7. August oder 9. März 1892 in Neudorf/Krs. Tachau(Tachov) zur Welt. Sie war verheiratet mit Max Steinhart ( *22. Juli 1881 in Tachov/+ ~1944 in Auschwitz-Birkenau verschollen). Die Familie hatte drei Kinder: Gerhart, geboren am 19. Februar 1914, Edith, geboren am 7. Dezember 1921 und Erwin, geboren am 13. Januar 1918. Alle drei Kinder kamen in Dresden zur Welt. Die Familie wohnte im zweiten Stock der Laubestraße 24 in Dresden.
Am 21. Januar 1942 wurde das Ehepaar Max und Bertha mit Tochter Edith und dem Bruder von Max, Oskar Steinhart sowie dessen Familie ins Ghetto Riga deportiert. Bertha wurde mit Tochter Edith am 19. Juli 1944 von Riga nach Stutthof und später nach Riga-Strasdenhof deportiert. Dort wurde Bertha am 19. November 1944 ermordet.

Gedenken

Am 11. September 2014 wurden zur Erinnerung an die Familie Steinhart fünf Stolpersteine auf der Laubestraße 24 (Dresden-Strießen) gesetzt.1

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Bertha Steinhart

Bertha Steinhart, geb. Auerbach kam am 1. September 1875 in Tauchau zur Welt. Ihr Mann Richard Steinhart wurde am 26. Mai 1873 in Merseburg geboren. Der Ehe entstammten drei Kinder:  Kurt, Werner und Emilie Steinhart. Richard Steinhart war Inhaber des Kaufhauses Steinhart in der Kesselsdorfer Straße 17. Obwohl bereits die Flucht nach Panama organisiert war, blieb das Ehepaar in Deutschland und wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert. Bertha Steinhart wurde am 18. Mai 1944 nach Auschwitz-Birkenau weiterdeportiert und dort ermordet.

Gedenken

Am 24. September 2013 wurden zur Erinnerung an die Familie Steinhart (Richard und Bertha Steinhart, deren Sohn Kurt Steinhart, und die Enkel Marion Steinhart und Gert Steinhart) fünf Stolpersteine auf der Bernhardstraße 39 (Dresden-Südvorstadt) gesetzt. Bereits am 11. Juni 2011 wurde zur Erinnerung an die Schwiegertochter Sonja Steinhart ein Stolperstein auf der Bernhardstraße 39 (Dresden-Südvorstadt) gesetzt.1

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Edith Steinhart

Edith Steinhart wurde am 07. Dezember 1921 geboren, ihre Eltern waren Max und Bertha Steinhart, geb. Brauch.

Am 21. Januar 1942 wurde das Ehepaar Max und Bertha mit Tochter Edith und dem Bruder von Max, Oskar Steinhart sowie dessen Familie ins Ghetto Riga deportiert. Edith wurde am 19. Juli 1944 von Riga nach Stutthof und später nach Riga-Strasdenhof deportiert, wo sie vermutlich 1944 an Typhus verstarb.

Gedenken

Am 11. September 2014 wurden zur Erinnerung an die Familie Steinhart fünf Stolpersteine auf der Laubestraße 24 (Dresden-Strießen) gesetzt.1

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